
Sanierung
Viele existierende Gebäude weisen einen unzureichenden Wärmeschutz auf. Das führt zu einem unbehaglichen Innenklima, zu erhöhten Wärmeverlusten und Energiekosten und Umweltbelastungen durch Schadstoffe, Rauch- und Abgase. Bei historischen Gebäuden ist aus ästhetischen Gründen aber oft eine sinnvolle Isolierung von außen nicht möglich, daher muss von innen gedämmt werden. In der Vergangenheit war dies eher kritisch, da verstärkte Kondenswasserbildung und der Salzgehalt der Wände zu Problemen führten. Durch eine Innendämmung verringert sich die Verdunstung nach innen. Das kann bei Schlagregenbelastung zu höheren Feuchtigkeiten in den Außenwänden führen. Generell gilt, dass die Schichten von innen nach außen immer diffusionsoffener werden sollen. Dadurch kann man gewährleisten, dass sich kein Kondenswasser bildet. Neuartige, speziell entwickelte Putze und Sanierplatten aus Calcium-Silikat als Dämmstoff mit kapillarer Leitfähigkeit können helfen, den Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch der Wände positiv zu regulieren und Salzausblühungen zu verhindern. Eine entsprechende Diagnose des Gebäudezustandes und eine gezielte Produktauswahl sind der Schlüssel zum Erfolg einer Sanierung.


